Der Förderverein des Trickfilmfestivals freut sich sehr, in diesem Jahr vier Best of-Programme für das Internationale Trickfilmfestival Stuttgart gestalten zu dürfen. Die Auswahl der besten animierten Kurzfilme aus den letzten 30 Ausgaben des Festivals zeigt die Vielfalt der Filmemacher*innen und deren Werke weltweit. Obwohl unsere Auswahl nicht vollständig sein kann, sind wir sicher, dass die Kreativität und Qualität jedes einzelnen Films begeistern wird.
In zwei Filmprogrammen mit den Namen „Homemade Highlights“ werden Werke herausragender Animationskünstler*innen aus der Region präsentiert. Diese Filme zeigen die ganz eigenen, künstlerischen und erzählerischen Schaffensweisen der jeweiligen Filmemacherpersönlichkeiten, wie z.B. Jochen Kuhn, Volker Engel, Kiana Nagshineh, Andreas Hykade, Shoko Hara und viele mehr, die nicht nur lokal, sondern auch international große Anerkennung finden.
Verpassen Sie nicht die einzigartige Gelegenheit, all diese filmischen Meisterwerke erneut auf der großen Leinwand zu erleben!
Ein kleines Mädchen entdeckt auf seinem Kopf eine winzige Krake. Versteckt unter den Haaren bleibt es sein Geheimnis. Zwischen der niedlichen Krake und dem Mädchen bildet sich eine Freundschaft, während die Krake wächst und einen eigenen Willen entwickelt. Das Mädchen hält stets zu seiner Krake – auch als die Eltern es zum Arzt bringen. Die Krake wächst weiter und ist mittlerweile schrumpelig und hässlich. Eines Tages schlingen sich die schweren Tentakel um den Kopf des Mädchens. Mit letzter Kraft befreit sich das Mädchen und ihm wird bewusst, dass es mittlerweile wehrlos ist.
Das Flederschwein lockt das Monster Nimmersatt mit einem Trick aus seiner unterirdischen Höhle und schickt es auf eine endlose Reise. Damit sind seine Arbeiter befreit.
Wir versetzen uns in eine Welt , in der das Fernsehen die totale Macht hat. „Flammender Pfeil” , der Held des Films, ist der einzige in der Masse der TV-Abhängigen, der noch wahre Gefühle kennt. Wir fühlen mit ihm. Er nimmt den Kampf gegen die Medien-Macht auf. Dabei hat er das gleiche Problem wie wir: Zu erkennen, was Wirklichkeit ist und was nur Film.
Dies ist ein animierter Dokumentarfilm über das Wesen von Liebe. Drei Frauen erzählen von ihrer Beziehung mit Richard Ramirez, einem in den1980ern inhaftierten Serienmörder und Vergewaltiger. Was suchten diese Frauen? Wie fremd und obsessiv, wie nah und nachvollziehbar, sind die geteilten Briefe und Emotionen in ihrer Rückschau?
Weit von hier liegt ein großes Rapsfeld.
In den verstreuten Überresten eines ausgebrannten Kosmos sitzt der letzte vergessene Gott der Panik, „Ah Pook the Destroyer“, im Zwiegespräch mit seinem Alter Ego über die unausweichliche Balance zwischen Leben und Tod.
Ein Blind Date im Grand Café.
Ein kleines Mädchen taucht in einen pflanzlichen Wirbel aus Formen und Farben ein – denn dieses Laub trägt Leben in sich.
Nashorn, Nilpferd und Antilope werfen das Krokodil aus der Wohngemeinschaft. Doch die zwischen-tier-liche Kommunikation ist nicht so einfach: Alles Bemühen um eine einigermaßen anständige Begründung lässt nur umso deutlicher zu Tage treten, wie undurchdringlich-unaussprechbar die Konfliktlage ist.
Eine Frau wird von einem Fremden überwältigt. Die beiden kämpfen miteinander. Der Blickwinkel wechselt immer wilder zwischen Mann und Frau. Wahrheit und Wahrnehmung verschwimmen. Eine weitere Sichtweise kommt durch Augenzeugen hinzu. Sie blicken herab auf den Täter und das Opfer. Selbst die Frau kann das eben Geschehene nicht klar einordnen.